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Institut für experimentelle
Immunologie


EUROIMMUN AG
Seekamp 31
D-23560 Lübeck

Tel.: +49 451 / 29 288-222
Fax: +49 451 / 58 55-591
exp.immunologie-delete-@euroimmun.de

Institut für experimentelle Immunologie

Das Institut für Experimentelle Immunologie wurde im Jahr 2005 gegründet, um die wissenschaftlichen Aktivitäten bei der Erforschung neuer Antigene und der Entwicklung innovativer Methoden zu bündeln. Hier arbeiten hochqualifizierte Wissenschaftler in vielen unterschiedlichen Projekten Hand in Hand - der größte Teil der Neuentwicklungen der EUROIMMUN AG wäre ohne das Institut für Experimentelle Immunologie undenkbar.

Zu den herausragenden Erfolgen des Instituts gehören:

  • Eine Vielzahl rekombinanter Antigene, die in den Testsystemen der EUROIMMUN AG verwendet werden, z.B. VlsE aus Borrelien oder Glycoprotein G aus HSV-2
  • Die Entwicklung von sog. Designer-Antigenen, bei denen natürlich vorkommende Moleküle durch gentechnische Veränderungen für den Antikörpernachweis optimiert werden, z.B. PR3-hn-hr, GAF-3X, BP180-NC16A-4X oder OspCadv
  • RC-IFT (recombinant cell IFT) - mit diagnostisch relevanten Antigenen transfizierte Zellen, die vor allem im Bereich Neurologie und Dermatologie zum Einsatz kommen, z.B. NMDAR, Aquaporin 4 oder Desmoglein 1 und 3
  • Die Identifizierung bislang unbekannter neuronaler Autoantigene mittels Histo-Immunpräzipitation, z.B. Neuronale Na+/K+-ATPase (ATP1A3), Inositol-1,4,5-Trisphosphat Rezeptor Typ 1 (ITPR1), Neurochondrin (NCDN)


Im Jahr 2009 wurde ein modernes Massenspektrometer am Standort Dassow in Betrieb genommen. Mit der dadurch gewonnenen Expertise wurden bereits nach kurzer Zeit neue Zielantigene identifiziert, wie z.B. CUZD1 und GP-2 bei Morbus Crohn oder DNS-gebundenes Lactoferrin bei Colitis ulcerosa.