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Entzündliche Darmerkrankungen sicher erkennen

Seit einigen Jahren gilt Calprotectin als interessanter Marker für die Diagnose von Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes. Es handelt sich dabei um ein Kalzium- und Zink-bindendes Protein, das von neutrophilen Granulozyten und Monozyten gebildet wird und das vermutlich über bakterizide und fungizide Eigenschaften verfügt. Bei Vorliegen einer entzündlichen intestinalen Erkrankung wandern Granulozyten in das Darmlumen ein und setzen Calprotectin frei, welches dann mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Die Konzentration von Calprotectin im Stuhl zeigt somit das Ausmaß eines entzündlichen Geschehens im Darm an.

Der EUROIMMUN Calprotectin-ELISA als nicht-invasiver Stuhltest unterstützt Sie:

  •  Bei der Abgrenzung eines Reizdarmsyndroms (Colon irritabile - niedrige Calprotectin-Spiegel) gegenüber akuten und chronischen Darmentzündungen (z.B. virale oder bakterielle Infektionen, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa - erhöhte Calprotectin-Spiegel)
  • Bei der Kontrolle des Krankheits- und Therapieverlaufs bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen: Unter erfolgreicher Therapie sinken die ursprünglich erhöhten Calprotectin-Werte deutlich ab, bei einem Rezidiv steigen sie wieder an. Dabei korrelieren sie sehr gut mit den histologischen und endoskopischen Befunden – den Patienten können so Biopsien oder andere aufwendige Untersuchungen erspart werden.
  • Bei Verdacht auf neoplastische Veränderungen im Darm (z.B. Darmpolypen)

Die üblichen Marker für entzündliche Vorgänge, wie C-reaktives Protein oder die Blutsenkungsreaktion, werden im Serum bestimmt. Calprotectin wird dagegen im Stuhl gemessen und hat daher eine höhere Aussagekraft für Entzündungen des Gastrointestinaltraktes.

ProduktBestellnummer
Calprotectin-ELISAEQ 6831 W

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Anti-MERS-CoV-ELISA und -IFT: Weltweit erste kommerzielle Tests für den Nachweis von Antikörpern gegen MERS-Corona-Viren beim Menschen und Kamelen

Abb. unten: Anti-MERS-CoV-IIFT positive Reaktion

Das 2012 erstmals bei Menschen aufgetretene „Middle East Respiratory Syndrome“ (MERS) wird durch ein neuartiges Coronavirus (MERS-CoV) verursacht. Alle MERS-CoV-Infektionen haben bisher ihren Ursprung im Nahen Osten, vor allem in Saudi-Arabien. Aktuell gibt es weltweit über 1000 bestätigte humane MERS-CoV-Infektionen, von denen über 370 zum Tod geführt haben.

Über die Ansteckung mit dem MERS-CoV ist jedoch derzeit noch wenig bekannt. Bei den meisten Fällen handelte es sich um Sekundärinfektionen, die im Krankenhaus erworben wurden. Darüber hinaus wird auch eine zoonotische Übertragung auf den Menschen diskutiert: Im arabischen Raum und einigen afrikanischen Ländern wurde bei Kamelen eine sehr hohe Durchseuchungsrate mit MERS-CoV gefunden, sodass infizierte Kamele als Erregerreservoir und potentielle Quelle sporadischer Infektionen beim Menschen vermutet werden.

Für den Nachweis von Antikörpern gegen MERS-CoV bietet EUROIMMUN Testsysteme sowohl für die Human- als auch Veterinärdiagnostik an, welche hervorragend als Suchtests in der Akutdiagnostik und für epidemiologische Studien geeignet sind. Der Anti-MERS-CoV-IFT (IgG, IgM) basiert auf mit MERS-CoV infizierten eukaryotischen Zellen und der Anti-MERS-CoV-ELISA (IgG) auf gereinigten S1 Antigenen des MERS-CoV. Dadurch wird eine hohe Sensitivität und Spezifität erreicht.

 

ProduktBestellnummer
Anti-MERS-CoV-IIFT (IgG, IgM) FI 2604-1005 G / M
FI 2604-1010 G / M
Anti-MERS-CoV-ELISA (IgG)EI 2604-9601 G
Anti-MERS-CoV-IIFT Kamel (IgG)FI 2604-1010 GK
Anti-MERS-CoV-ELISA Kamel (IgG)EI 2604-9601 GK

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EUROArray HPV: Mehr Sicherheit bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom) ist die weltweit vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wichtigster Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs ist die Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV), die weit verbreitet sind und vor allem durch Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Es gibt ca. 200 verschiedene HPV-Subtypen - 30 (Hoch- und Niedrigrisiko-HPV-Typen) von ihnen können Infektionen im Genitalbereich auslösen. Während Niedrigrisiko HPV-Typen nur zu Genitalwarzen oder geringfügigen Zellveränderungen führen können, haben Hochrisiko HPV das Potential die Zellen so zu verändern, dass sie sich zu Krebszellen weiterentwickeln.

Eine HPV-Infektion führt längst nicht immer zu einer Entstehung von  Krebs. Das Immunsystem eliminiert eine HPV-Infektion üblicherweise rasch. Bleibt eine Infektion jedoch über einen längeren Zeitraum erhalten (persistierende Infektion), kann auf diesem Weg über Vorstufen Gebärmutterhalskrebs entstehen.  Vor allem die Mehrfachinfektion mit verschiedenen HPV-Subtypen gilt hierbei als Risikofaktor.

Aus diesen Gründen ist es wichtig anhand der Identifikation des HPV-Subtyps das Risiko für die Entstehung einer bösartigen Gewebeveränderung abzuschätzen sowie eine Neuinfektion von einer persistierenden Infektion zu unterscheiden.

Klinische Studien haben gezeigt, dass ein HPV-basiertes Screening im Vergleich zur klassischen zytologischen Suche nach veränderten Gebärmutterschleimhautzellen (PAP-Abstrich) einen um 60 bis 70 % höheren Schutz vor invasivem Gebärmutterhalskrebs bewirkt.

Dafür bietet EUROIMMUN den EUROArray HPV mit folgenden Testcharakteristika an:

  • Simultane Detektion und Typisierung aller 30 relevanten anogenitalen HPV-Subtypen in einer Reaktion
  • Unterscheidung zwischen Hoch- und Niedrigrisiko HPV-Subtypen basierend auf der Detektion der viralen Onkogene E6/E7
  • Signifikante Ergebnisse schon in der frühen Phase einer HPV-Infektion
  • Zuverlässige Identifizierung multipler Infektionen
  • Vollautomatische Auswertung mit dem EUROArrayScan-System

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TestBestellnummer
Humane Papillomviren (HPV)MN 2540

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Sichere Diagnose von Dengue-Virus-Infektionen in allen Krankheitsstadien

Das Dengue-Fieber ist eine infektiöse Tropenerkrankung und zählt zu den hämorrhagischen Fiebern. Auslöser sind Infektionen mit dem Dengue-Virus (DENV). Die klinische Diagnosestellung ist wegen der Vielzahl der möglichen Erreger von Infektionskrankheiten mit ähnlichen Anfangssymptomen schwierig. Die Labordiagnose eines Dengue-Fiebers erfolgt im akuten Stadium durch den direkten Virusnachweis mittels PCR oder NS1-Antigen-Test und in späteren Phasen indirekt durch den Nachweis von Antikörpern.

Das hochspezifische NS1 des DENV ist bei infizierten Patienten in der Regel ab Beginn der klinischen Symptomatik im Serum nachweisbar. Dieses gilt sowohl für Erst- als auch für Re-Infektionen. Der Nachweis dieses Antigens mittels ELISA ist somit ein wichtiges Werkzeug zur Erkennung akuter Dengue-Infektionen und wird zunehmend im Bereich der Dengue-Diagnostik parallel zum Nachweis spezifischer Antikörper verwendet.

Beim Antikörpernachweis stellen der Ausschluss von möglichen Kreuzreaktionen mit anderen Anti-Flavivirus-Antikörpern und die Differenzialdiagnostik zu anderen Arbovirusinfektionen eine große Herausforderung dar. Hierfür besonders geeignete Tests sind die Flaviviren-IFT-Mosaiken und das Arboviren-Fieber-Mosaik 1 von EUROIMMUN. 

Für die Diagnose von Dengue-Virus-Infektionen bietet EUROIMMUN folgende Tests an:

 

TestBestellnummer
Dengue-Viren-NS1-ELISAEQ 266a-9601-1
Anti-Dengue-Virus-ELISA (IgA/IgG/IgM)EI 266b-9601 A / G / M
Mosaik Dengue-Viren Typen 1-4  (IgG/IgM)FI 266a-1 G / M
Flaviviren-Profil 2 (FSME, WNV, JEV, YFV,DENV) (IgG/IgM)FI 2661-2 G / M
Arboviren-Fieber-Mosaik 1 (CHIKV, JEV, DENV) (IgG/IgM)FI 293a-1 G / M

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Hepatitis E-Virus (HEV)-Infektionen sicher identifizieren mit ELISA-Tests von EUROIMMUN

Infektionen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV) sind nach Hepatitis-A- und -B-Infektionen die weltweit häufigste Ursache einer Hepatitis.  Da die klinischen Symptome einer Hepatitis E denen anderer Hepatitiden ähneln, sind labordiagnostische Verfahren für eine Diagnosestellung von großer Bedeutung. Neben dem PCR-Nachweis von viraler RNA in Blut oder Stuhl stellt die serologische Bestimmung von Antikörpern der Klassen IgA/IgG/IgM gegen das Hepatitis-E-Virus das wichtigste Hilfsmittel für die Bestätigung einer HEV-Infektion dar. Erregerspezifische Antikörper sind meist mit bzw. kurz nach dem Einsetzen klinischer Symptome nachweisbar. Ein positiver IgA- und/oder IgM-Test und ein signifikanter IgG-Titeranstieg in einem Serumpaar (entnommen im Abstand von 8-14 Tagen) weisen auf eine akute Infektion hin. IgA und IgM Anti-HEV-Titer fallen nach einer Infektion in der Regel schnell ab, während IgG Anti-HEV-Titer häufig länger als 10 Jahre persistieren.

Für den Nachweis HEV-spezifischer Antikörper bietet EUROIMMUN folgende ELISA-Tests an:

TestIg-KlasseBestellnummer
Anti-Hepatitis-E-Viren (HEV)-ELISAIgG, IgMEI 2525 G / M
Anti-Hepatitis-E-Viren (HEV)-ELISA IgAEI 2525 A
Anti-Hepatitis-E-Viren (HEV)-ELISA IgAGMEI 2525 P


Vorteile auf einen Blick:

  • vollständige Palette an CE-gekennzeichneten ELISA zur separaten oder parallelen Bestimmung von  IgA-, IgG- und IgM-Antikörpern gegen HEV
  • höchste Sensitivität und Spezifität beim Antikörpernachweis aufgrund sorgfältig ausgewählter rekombinanter Zielantigene der HEV-Genotypen 1 und 3 als Antigen-Substrat
  • Quantifizierung in internationalen Einheiten (IE/ml) – als einziger kommerzieller anti-HEV-ELISA (IgG)
  • erstklassige Linearität in Bezug auf den WHO-Standard
  • ideal für Differentialdiagnostik, Blutspender-Screenings (in Kombination mit PCR-Nachweis der HEV-RNA) und Epidemiologie
  • volle Automatisierbarkeit

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Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT-adv: höchste Spezifität für die Borreliose-Diagnostik durch OspC advanced

Probst et al., ICLB 2010

Für den Nachweis einer frischen Borrelien-Infektion sind IgM-Antikörper gegenOspC der wichtigste serologische Marker. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass natives OspC (dimere Form) ein hervorragendes Antigensubstrat darstellt. Die standardisierte Produktion von nativem OspC ist jedoch kompliziert, weshalb in vielen kommerziellen Testsystemen rekombinantes OspC verwendet wird. Um ausreichend hohe Expressionsraten zu erzielen, wird rekombinantes OspC-Protein in der Regel in verkürzter Form exprimiert, was die Bildung von kovalent verbundenen Dimeren weitestgehend verhindert. Monomeres OspC reagiert in serologischen Testsystemen weniger sensitiv als dimeres OspC (Probst et al., 2012) und wird daher meist in höheren Konzentrationen eingesetzt. Hierdurch wird zwar eine akzeptable Trefferquote erreicht, jedoch beobachtet man auch eine erhebliche Zahl unspezifischer Reaktionen.

Wissenschaftlern der EUROIMMUN AG ist es gelungen, kovalent verbundenes, dimeres OspC mit Hilfe gentechnischer Methoden rekombinant herzustellen (Europäisches Patent EP 2 199 303 A1). Dieses OspC advanced weist eine über 30% höhere Spezifität auf als herkömmliches rekombinantes OspC bei gleicher Sensitivität wie natives OspC. OspC advanced ist die wichtigste Antigenkomponente des neuen Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT-adv (DN 2131-2 M). Durch den Einsatz dieses Linien-Blots wird somit das Risiko falsch positiver IgM-Befunde in der Borrelienserologie minimiert. Zudem können Antikörper gegen alle relevanten human­pathogenen Borrelien-Genospezies sicher nachgewiesen werden, da OspC advanced von B. afzelii, B. burgdorferi, B. garinii und B. spielmanii enthalten ist.

Über den neuen Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT-adv hinaus bietet Ihnen EUROIMMUN ein Komplettpaket für die Borrelien-Diagnostik, das keine Wünsche offen lässt. Es orientiert sich an internationalen Richtlinien zur Zweistufendiagnostik der Borreliose (DGHM; RKI, Berlin; CDC, Atlanta, USA) und zur Liquordiagnostik. Sämtliche Reagenzien sind CE-zertifiziert und es existieren umfassende Automatisierungskonzepte für alle Testsysteme - ausführliche Validierungsdaten stellen wir auf Wunsch gerne zur Verfügung. 

TestBestellnummer
SuchtestAnti-Borrelia-plus-VlsE-ELISA (IgG)EI 2132-2 G
Anti-Borrelia-ELISA (IgM)EI 2132 M
Anti-Borrelia Select ELISA (IgG, IgM)EI 2132-5 G/M
Anti-Borrelia-IIFT-EUROPLUSFI 2136-1 G/M
BestätigungstestAnti-Borrelia-EUROLINE-WBDY 2131-1 G/M
Anti-Borrelia-Westernblots (alle drei Genospezies)DY 2131/2/4 G/M
Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT DN 2131 G/M
Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT-advDN 2131-2 M
LiquordiagnostikAnti-Borrelia-plus-VlsE-ELISA (IgG) für Liquor*EI 2132-L G
Anti-Borrelia-ELISA (IgM) für Liquor*EI 2132-L M
CXCL13-ELISAEQ 6811 L

* inklusive gebrauchsfertiger, farbcodierter Kontrollen zur Überprüfung der Inkubationen/Berechnungen


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Neue Produkte für die Chlamydien-Diagnostik

Anti-C.-trachomatis-EUROLINE-WB
Anti-C.-trachomatis-EUROLINE-WB

Als neue Screening-Tests sind ab sofort die EUROIMMUN Anti-Chlamydia-ELISA (IgA, IgG, IgM) verfügbar. Durch die Verwendung von C. trachomatis- und C. pneumoniae-Antigenen, wie z.B. genus-spezifisches LPS (Lipopolysaccharid), OMPs (outer membrane proteins) und MOMP (major outer membrane protein) können mit diesem ELISA Antikörper gegen beide Spezies zuverlässig erfasst werden.

Darüber hinaus bietet EUROIMMUN zum Antikörper-Nachweis auch einen Immunblot an: Bei dem Anti-Chlamydia-trachomatis-EUROLINE-WB (IgA, IgG) werden drei verschiedene Antigenkategorien eingesetzt:

  1. Ein elektrophoretisch aufgetrennter Antigen-Extrakt von C. trachomatis
  2. Chlamydia-kreuzreaktives LPS (im Antigen-Extrakt enthalten)
  3. hochspezifische rekombinant hergestellte MOMP-Antigene

Dadurch ist eine hohe Sensitivität und Spezifität gewährleistet.

Vorteile des Anti-C.-trachomatis-EUROLINE-WB auf einen Blick:

  • Einzigartig durch die Kombination von 3 Antigenkategorien: kreuzreagierendes LPS, spezifische WB-Banden und Spezies-spezifisches MOMP
  • Sehr gute Übereinstimmung mit den Resultaten vorcharakterisierter Seren (INSTAND e. V.)
  • Hohe Korrelation zu Mitbewerber-Testsystemen
  • Sehr hohe Sensitivität und Spezifität
  • Gleiche Inkubationszeiten wie alle EUROIMMUN-Infektionsblots für eine unkomplizierte, parallele Durchführung
EUROIMMUN Anti-Chlamydia-Tests Ig-Klasse Bestellnummer
Anti-Chlamydien-MIF IgA, IgG, IgM FI 2190-3  A, G bzw. M
Anti-Chlamydia-ELISA IgA, IgG, IgM EI 2190  A, G bzw. M
Anti-C. trachomatis-ELISA IgA, IgG, IgM EI 2191  A, G bzw. M
Anti-C. pneumoniae-ELISA IgA, IgG, IgM EI 2192  A, G bzw. M
Anti-C. trachomatis-EUROLINE-WB IgA, IgG
DY 2191-1  A bzw. G

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Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis: Rekombinanter Immunfluoreszenztest zur Bestimmung von Antikörpern gegen Glutamatrezeptoren

Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis

Die Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis ist eine schwere enzephalopathische Autoimmunerkrankung, von der überwiegend junge Frauen mit Ovarial-Teratomen, aber auch Frauen ohne Tumor sowie Männer und Kinder betroffen sind. Erstmals 2007 beschrieben, handelt es ich um eine gegenwärtig noch weitgehend unterdiagnostizierte Krankheitsentität (J. Dalmau et al., 2008, Lancet Neurol 7(12): 1091-1098).

Die Diagnose der Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis basiert auf dem Nachweis hochspezifischer Autoantikörper im Serum oder Liquor, die gegen Glutamatrezeptoren vom Typ NMDA gerichtet sind. Mit Hilfe einer humanen Zelllinie, die das maßgebliche Zielantigen (Rezeptor-Untereinheit NR1) rekombinant exprimiert, werden diese Autoantikörper mit hoher Sensitivität und Spezifität in der indirekten Immunfluoreszenz nachgewiesen. Die Bestimmung von Antikörpern gegen Glutamatrezeptoren (Typ NMDA) besitzt einen hohen Stellenwert bei Patienten mit Enzephalitis ohne Erregernachweis sowie bei Verdacht auf limbische Enzephalitis. Das neue Zellsubstrat kann in BIOCHIP-Mosaiken kombiniert werden mit differentialdiagnostisch relevanten Gewebe­substraten (z. B. Hippocampus und Cerebellum), welche den Nachweis weiterer, mit limbischer Enzephalitis assoziierter Autoantikörper erlauben (z. B. anti-VGKC-Antikörper, anti-AMPA-Rezeptor-Antikörper).

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EUROIMMUN 25-OH-Vitamin-D-ELISA: zuverlässige, komfortable Untersuchung

Vitamin D sorgt nicht nur für starke Knochen – unzählige Studien belegen seine herausragende Bedeutung für die Aktivität des Immunsystems, die Krebsprävention sowie die Risikoverringerung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher ist es wichtig, einen Mangel an Vitamin D frühzeitig zu diagnostizieren.

Ab sofort steht Ihnen für die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels der neu entwickelte 25-OH-Vitamin-D-ELISA der Firma EUROIMMUN zur Verfügung. Der Test wurde so eingestellt, dass er eine hervorragende Korrelation zu etablierten, bereits im Markt befindlichen Testsystemen aufweist (s. Anlage).Folgende Eigenschaften zeichnen den neuen 25-OH-Vitamin-D-ELISA aus:

  • 100% Nachweissicherheit für 25-OH Vitamin D2 und D3  dank eines neuen monoklonalen Antikörpers
  • Schnelle und einfache Testdurchführung in weniger als drei Stunden
  • Verbesserte Analyten-Freisetzung in nur einem Schritt, ohne Verwendung toxischer Substanzen
  • Optimiertes Testverfahren, nur 6 Kalibratoren erforderlich
  • Überwiegend gebrauchsfertige Reagenzien
  • Voll automatisierbare Abarbeitung
  • Äußerst attraktiver Preis

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