Calcitonin

Klinische Bedeutung

Calcitonin ist ein Peptidhormon, das an der Regulation des Calcium-Spiegels beteiligt ist und in den parafollikulären Zellen der Schilddrüse (C-Zellen) gebildet wird. Seine Produktion wird durch einen erhöhten Calcium-Spiegel sowie durch gastrointestinale Hormone, etwa Pentagastrin, stimuliert. Calcitonin wirkt hemmend auf die Osteoklastenaktivität und senkt die Calcium-Konzentration im Blut. Ein zu niedriger Calcitonin-Spiegel wird mit einer Osteopenie, der Vorstufe einer Osteoporose, in Verbindung gebracht, weshalb im Rahmen der Osteoporose-Therapie unter anderem Calcitonin appliziert wird.

Diagnostik

Generell ist die Calcitonin-Serumdiagnostik zur Abklärung szintigraphisch kalter Schilddrüsenknoten sowie bei therapieresistenten Diarrhoen und bei unklarer Erhöhung des CEA-Wertes (carcinoembryonales Antigen) angezeigt. Weiterhin ist die Bestimmung der Calcitonin-Konzentration im Blut bei paraneoplastischer oder reaktiver Hyperkalzämie und zur Kontrolle und Rezidivkontrolle nach operativer Entfernung eines C-Zell-Karzinoms notwendig.

Ausgewählte Produkte:

Methode
Parameter
Substrat
Spezies
RIA
Calcitonin
Coated Tubes (CT); IRMA
Antikörper-beschichtete
Röhrchen
Calcitonin,
human
ELISA
Calcitonin
Antikörper-beschichtete
Mikrotitergefäße
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