Der serologische Nachweis krankheitsspezifischer Antikörper (IgA und IgG) ist ein wesentlicher Bestandteil der Zöliakie-Diagnostik. Insbesondere IgA-Antikörper gegen tTG gelten dabei als spezifischste und sensitivste Indikatoren. Als Schwellenwert für eine Zöliakie-Diagnose, die ohne eine zusätzliche Biopsie gestellt werden kann, gilt eine 10-fach erhöhte Antikörperkonzentration über dem oberen Grenzwert des Normalbereiches (10 x upper limit of normal, > 10 x ULN). Für den Nachweis von IgA- und IgG-Antikörpern, die gegen die relevanten, deamidierten Gliadinepitope gerichtet sind, wurde zudem das Gliadin-GAF-3X-Antigen entwickelt.
- Parallele qualitative In-vitro-Bestimmung humaner Antikörper gegen Gewebs-Transglutaminase (tTG) und Gliadin-analoges Fusionspeptid (GAF-3X)
- Detektion einer möglichen IgA-Defizienz mittels Serum/Plasma-Kontrollbande
- Der Test kann mit allen kommerziell erhältlichen Blotautomaten durchgeführt werden, z. B. mit dem EUROBlotOne oder EUROBlotMaster von EUROIMMUN.
- Erfassung einer 10-fach erhöhten Antikörperkonzentration über dem oberen Grenzwert des Normalbereichs („10 x upper limit of normal“; > 10 x ULN) bei Auswertung mittels EUROBlotOne und EUROLineScan
- 16 Membranstreifen, Testsatz enthält alle benötigten Reagenzien