Calcitonin

Calcitonin

Klinische Bedeutung

Calcitonin ist ein Peptidhormon, das an der Regulation des Calcium-Spiegels beteiligt ist und in den parafollikulären Zellen der Schilddrüse (C-Zellen) gebildet wird. Seine Produktion wird durch einen erhöhten Calcium-Spiegel sowie durch gastrointestinale Hormone, etwa Pentagastrin, stimuliert. Calcitonin wirkt hemmend auf die Osteoklastenaktivität und senkt die Calcium-Konzentration im Blut. Ein zu niedriger Calcitonin-Spiegel wird mit einer Osteopenie, der Vorstufe einer Osteoporose, in Verbindung gebracht, weshalb im Rahmen der Osteoporose-Therapie unter anderem Calcitonin appliziert wird.

Diagnostik

Generell ist die Calcitonin-Serumdiagnostik zur Abklärung szintigraphisch kalter Schilddrüsenknoten sowie bei therapieresistenten Diarrhoen und bei unklarer Erhöhung des CEA-Wertes (carcinoembryonales Antigen) angezeigt. Weiterhin ist die Bestimmung der Calcitonin-Konzentration im Blut bei paraneoplastischer oder reaktiver Hyperkalzämie und zur Kontrolle und Rezidivkontrolle nach operativer Entfernung eines C-Zell-Karzinoms notwendig.

ProduktBestell-Nr.
Calcitonin-ELISAEQ 6431

Schilddrüsenspezifische Autoantikörper, Antigene und Hormone

RIA für die Schilddrüsendiagnostik.
  • Monospezifischer Nachweis von Autoantikörpern gegen Thyreoglobulin (TG), Schilddrüsenperoxidase (TPO) und Thyreotropin-Rezeptor (TSH-R).
  • Spezifischer Nachweis des Schilddrüsenantigens Thyreotropin und der Hormone freies Trijodthyronin (FT3), freies Thyroxin (FT4), Thyreotropin (TSH), Calcitonin.
  • Indikationen: Morbus Basedow, Hashimotothyreoditis, medulläres Schilddrüsenkarzinom, thyreoidale C-Zell-Hyperplasie, Therapiekontrollen bei Hyper- und Hypothyreosen.
  • Serumverdünnungen: 1:50  bei Anti-TG und Anti-TPO (magnetic), 1:20 bei Anti-TG und Anti-TPO (Präzipitation), bei allen anderen Testsätzen unverdünnt.
  • 5-Punkt- bis 8-Punkt-Kalibrierung (quantitativ).

ProduktBestell-Nr.
Calcitonin RD 1019