Real-Time-PCR

EURORealTime

Spezifischer und hochsensitiver Direktnachweis von Erregern

Vorteile des EURORealTime-Systems

  • Spezifischer und hochsensitiver Direktnachweis von Erregern auch in frühen Infektionsphasen
  • Gesamter Nachweis in einem Reaktionsgefäß, auch für RNA-Viren, per Real-Time-PCR
  • Gebrauchsfertige PCR-Komponenten und komfortable Führung durch den gesamten Arbeitsablauf mit der EURORealTime-Analysis-Software
  • Einfache Quantifizierung der Erregerzahl im Probenmaterial für quantitative Tests möglich
  • Vollautomatische, standardisierte Auswertung, Befunderstellung und Dokumentation durch die EURORealTime-Analysis-Software, LIMS-Anbindung
  • Gemäß IVD-Richtlinie validierter und CE-gekennzeichneter Gesamtprozess von der Durchführung bis zur Auswertung (Testreagenzien, EURORealTime-Analysis-Software)

  • Testprinzip

    Für RNA-basierte Nachweise wird zunächst die RNA mittels reverser Transkription in komplementäre DNA (cDNA) umgeschrieben. Bei DNA-basierten Nachweisen ist dieser Schritt nicht erforderlich. Jeder EURORealTime-Testsatz enthält alle PCR-Reagenzien in gebrauchsfertiger Form, inklusive der reversen Transkriptase und/oder DNA-Polymerase und der validierten spezifischen Primer und Sonden. Auf diese Weise wird die Zahl der Pipettierschritte auf ein Minimum reduziert: Es müssen lediglich die vorgefertigten PCR-Reagenzien zusammenpipettiert und die DNA/RNA hinzufügt werden. Die relevanten charakteristischen Abschnitte der DNA/cDNA werden mithilfe der Polymerasekettenreaktion (PCR) millionenfach vervielfältigt. Hierbei legen zwei Starter-DNA-Moleküle (Primer) den Bereich fest, der kopiert werden soll. Wenn die Patientenprobe den passenden DNA-Abschnitt (Zielsequenz) enthält, können die Primer daran binden und es wird eine Kopie der Zielsequenz hergestellt. Diese Reaktion wird mehrmals wiederholt, sodass die DNA-Region zwischen den Primern exponentiell vervielfältigt wird. Während jedes PCR-Zyklus binden zudem spezifische fluoreszenzmarkierte DNA-Sonden an die Zielsequenz, die nur ein Fluoreszenzsignal erzeugen, wenn eine Vervielfältigung der DNA erfolgt ist. Am Ende eines PCR-Zyklus wird die Fluoreszenzintensität gemessen, sodass die Vervielfältigung der DNA in Echtzeit verfolgt werden kann. Wenn die Zielsequenzen in der Patientenprobe fehlen, können die Primer und Sonden nicht binden: Die DNA wird nicht vervielfältigt und es gibt keinen Anstieg des Fluoreszenzsignals. Durch das Mitführen von entsprechenden Quantifizierungsstandards erlaubt diese Methode auch eine Quantifizierung der DNA-Menge in der Ursprungsprobe. Des Weiteren können durch Verwendung mehrerer Fluoreszenzfarbstoffe mit unterschiedlichen Anregungs- und Emissionswellenlängen verschiedene DNA-Sequenzen in einem Reaktionsansatz nachgewiesen werden.


  • Automatisierung

    EURORealTime-Analysis

    Produkt

Techniques

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